Wesentlich für den Erfolg der Marke sind auch die Menschen, die dahinter stehen. Allen voran Jörgen Hemme. Der Vater von drei Töchtern ist geschäftsführender Gesellschafter des Milchhofes Hemme und kennt die Landwirtschaft von der Pieke auf. Seine Tätigkeit beschreibt er als abwechslungsreich: „Mein Arbeitsalltag ist auf Grund der überdurchschnittlich hohen Zahl an Prozessen vielfältig. Die Begleitung der vollständigen Wertschöpfungskette unseres Produktes ist Anreiz und Herausforderung zugleich. Genau hierin besteht in unserer stark arbeitsteiligen Welt das „Anderssein“.
Am 1. April 1992 erfolgte der Lieferstart in der Wedemark mit tagesfrischer Vorzugsmilch in der 3 Liter-Kanne.
2004 erstreckte sich das Liefergebiet schon bis Hannover.
1996 wurden bereits 120 Kühe gemolken. Die höhere Zahl an Tieren erforderte eine neue Melktechnik. Bei einer Neuseelandreise stieß Jörgen Hemme auf die – für europäische Normen revolutionäre Melktechnik.
Im November 1996 kreisten Hemmes Schwarz-Bunte auf dem ersten schwimmenden deutschen Melkkarussell. Die Technik ist bis heute beeindruckend und lockt jährlich viele hundert Besucher auf dem Milchhof.
1995 wurde Hemme Milch als erstes landwirtschaftliches Unternehmen ISO-zertifiziert. Weiterentwicklung ist auf dem Hof ein wichtiger Aspekt.
Im Dezember 2010 hat Jörgen Hemme seine neue Hofmolkerei in Betrieb genommen. Innovativ, kompetent und zuverlässig wird die Milch von 320 schwarz- und rot-bunten Kühen gewonnen. Die Kühe weiden gemeinsam und genießen hofeigenes Futter. Täglich sorgen sie für 7.000 Liter frische Milch.
Stressfrei für die Tiere ist die Milchgewinnung im modernen Melkkarussell. Das Melkkarussell dreht sich nahezu vibrationsfrei auf einem Wasserbett. Die frisch gemolkene Milch wird auf kurzem Wege einem Plattenwärmeaustauscher zur schonenden und schnellen Kühlung zugeführt.
Mit rund 300 Jungtieren pro Jahr ist eine gesunde und leistungsstarke Nachzucht sichergestellt. Zur Aufzucht der Jungtiere geht Hemme Milch Kooperationen ein. Bei verlässlichen Jungviehaufzüchtern wachsen die Tiere beschaulich auf. Als tragende Färsen kehren sie auf den Milchhof zurück.
Der Hof selbst und die zugehörigen Flächen liegen im größten niedersächsischen Wasserschutzgebiet - dem Fuhrberger Feld. Die zum Hof gehörende Futterfläche beträgt 235 Hektar. Der Futterbedarf wird zu etwa 90 % im Betrieb erzeugt. Das eigene Futter ist Garant für die gesunde Ernährung der Tiere und die gleichbleibend hohe Qualität der Milch.

